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Die bekannten Schauspieler Daniel Bill und Reto Stalder sowie über 25 Laien wirken vom 1. Juli bis 15. August beim Landschaftstheater Ballenberg im Stück «Akte Zybach» mit. Das Stück basiert auf einer wahren Geschichte und wurde von Enrico Maurer und Atréju Diener eigens für das Landschaftstheater geschrieben. Inszeniert wird das Stück von Simon Burkhalter.
Mitte des 19. Jahrhunderts kennt das ganze Haslital seinen Namen: Peter Zybach. Der charismatische Wirt macht das Grimsel-Hospiz zur ersten Adresse für Reisende über den Pass ins Wallis. Mit unbändigem Willen und visionärem Pioniergeist steigt der arme Bauernsohn zu einem der einflussreichsten Männer der Region auf. Doch der Erfolg hat seinen Preis. Neid, verletzte Eitelkeiten und Zybachs immer grösser werdende Gewinnsucht treiben ihn Stück für Stück dem Abgrund entgegen, bis er zu einer verhängnisvollen Entscheidung gezwungen wird, die als erster grosser Versicherungsbetrug in die Schweizer Geschichte eingeht.
Das Landschaftstheater Ballenberg zeigt in einem packenden Freilichtspiel den Aufstieg und Fall des Grimselwirts Peter Zybach - dramatisch, bildstark und mit einem Blick tief in die Zerrissenheit eines Mannes, der alles hatte - und noch mehr verlor. Der lebendige und eindringliche Bilderreigen schöpft die Möglichkeiten von Theater unter freiem Himmel aus.
Das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg ist ein einzigartiger Ort zur Vermittlung der ländlichen Kultur. Die diesjährige Theaterproduktion «Akte Zybach» wird im Gelände unterhalb des Bauernhauses aus Villars-Bramard VD gezeigt. Für das Theater wird inmitten der beeindruckenden Landschaft des Freilichtmuseums eine imposante Bühne mitsamt Grimsel-Hospiz errichtet, welche die effektvolle Darstellung der Vorgänge rund um den ersten historisch gesicherten Versicherungsbetrug der Schweiz ermöglicht. Die Publikumstribüne fasst über 700 Personen und bietet einen unvergesslichen Blick auf die Berge der Region.
Das Freilichtmuseum Ballenberg liegt im Herzen der Schweiz, im beliebten Berner Oberland. Das hügelige, von Wäldern überzogene Museumsgelände ob Brienz ist von einem malerischen Alpenpanorama umgeben. Dank seiner zentralen Lage ist der Ballenberg aus allen Richtungen schnell und einfach zu erreichen.
Der Zugang zur Tribüne erfolgt über den Museumseingang WEST, Hofstetten. Postautohaltestelle. Genügend Parkplätze vorhanden.
Anreise
Von Bern/Interlaken: Ankunft z.B. um 17.41, 18.08, 18.41, 19.08 oder 19.51 Uhr im Ballenberg West (15 Gehminuten bis zum Spielrt)
Bitte beachten Sie allfällige Anpassungen des Fahrplanes 2026.
Rückreise
Postauto-Sonderkurs nach der Aufführung um 22.15 Uhr ab Ballenberg West (ab Tribüne ca. 15 Minuten Fussweg) nach Brienz mit Anschluss nach Interlaken/Bern/Zürich. Kein Anschluss in Richtung Brünig/Luzern.
Aus Richtung Bern/Interlaken: Ausfahrt Ballenberg West. Aus Richtung Luzern/Brünig: Ausfahrt Ballenberg West. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.
Ungefähre Reisezeiten zum Ballenberg mit dem Auto
ab Bern: 1 Std. 10 Min.
ab Basel: 1 Std. 50 Min.
ab Zürich: 1 Std. 30 Min.
ab Luzern: 45 Min.
Regie
Regie
Simon Burkhalter (1994*) ist Regisseur, Sänger und Produzent und lebt in Gümligen. Er studierte Gesang an der Hochschule der Künste Bern HKB und schloss seine Studien mit Auszeichnung ab. Seither trat er als Solist an verschiedenen Stadttheatern auf und stand in über 40 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne. Als Regisseur inszenierte Burkhalter bis dato über 50 Theater- und Musiktheaterproduktionen, darunter etwa «Die verkaufte Braut» für die Gartenoper Langenthal, «Der Liebestrank» für die Schlossfestspiele Werdenberg und das «Pfyfferli 2026» für das Theater Fauteuil Basel. Er leitete zehn Jahre die BernerSommerOperette, inszeniert die Neuproduktionen der Operettenbühne Möriken-Wildegg und ist seit 2017 Intendant der Freilichtspiele Moosegg. Der Berner Theatermacher tritt auch als Autor in Erscheinung, zehn seiner Bühnenwerke werden durch die beiden grössten Schweizer Verlagshäuser für Theater verlegt. Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.
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Co-Autor
Co-Autor
Enrico Maurer (1997*) ist Autor und Geschäftsführer des Breuninger Verlags und wohnt in Schöftland. Er schreibt er pro Jahr zwei bis drei Theaterstücke unter eigenem Namen sowie unter Pseudonymen. Seine Bühnenkomödie «Wie wär’s mit Tee?» erlebte bislang weit über 400 Vorstellungen in der Schweiz und im Ausland. Als Verleger des grössten Schweizer Theaterverlags betreut Maurer die Werke von ca. 200 nationalen sowie internationalen Autoren – dazu zählen u.a. auch Oscar-Preisträger Xavier Koller, Dani von Wattenwyl, Katja Früh, Charles Lewinsky, Mike Müller und Hannah Scheuring. Darüber hinaus engagiert sich Maurer im Künstlermanagement – etwa für den Schauspieler und Kabarettisten Beat Schlatter – und übernimmt zentrale Rollen im Schweizer Theaterbetrieb: als Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses des Zentralverbands Schweizer Volkstheater und als Leiter der Auswahlkommission des Volkstheaterfestivals Meiringen, die Enrico Maurer seit deren Gründung prägt.
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Co-Autor
Co-Autor
Atréju Diener (1987*) ist Autor und lebt in Winterthur. Nach einer Lehre zum Versicherungskaufmann absolvierte er ein Kommunikationsstudium an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft ZHAW. Anschliessend arbeitete er als Redaktor bei Tamedia und als Kommunikationsspezialist bei Swiss Life, bevor er 2023 das Lektorat des Breuninger Theaterverlags in Aarau übernahm. Seit seiner Jugend steht Diener regelmässig auf Amateurbühnen und ist seit 2005 aktives Mitglied der Theatergruppe Friesenberg in Zürich, wo er seit 2016 auch im Vorstand wirkt. Als Autor schrieb er in den vergangenen Jahren mehrere abendfüllende Stücke (u.a. «Hesch en Vogel?», «Ruedi for President») und Neubearbeitungen (u.a. u.a. «Mission Million» von Hans Gmür und «Rent a Family» von Max Reimann und Otto Schwarz). Seine Theatertexte zählen derzeit zu den meistgespielten Komödien im Land – und finden darüber hinaus auch international Anklang. Mittlerweile wurden die Werke von Atréju Diener in acht verschiedenen Ländern aufgeführt.
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Profischauspieler
Profischauspieler
Daniel Bill (1963*) ist Schauspieler und lebt in Schindellegi. Nach dem Besuch der Handels- und Verkehrsschule Bern und einer Lehre zum Servicefachangestellten absolvierte der gebürtige Jegenstorfer eine Musical- und Tanzausbildung in Bern, bevor er an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK Schauspiel studierte. Anschliessend spielte Bill u.a. am Stadttheater Basel und am Stadttheater Bern und trat in verschiedenen Musicalproduktionen auf. Weiter war er in den vergangenen Jahrzehnten regelmässig am Theater am Hechtplatz, am Theater 11 und am Bernhard Theater in Zürich engagiert und spielte seit 1987 in diversen Filmen und bekannten Fernsehserien mit (u.a. «Fascht e Familie», «Lüthi und Blanc», «Tatort», «Soko 5113», «Dällenbach Kari» und «Der Bestatter»). Zudem steht Daniel Bill seit 2006 bei «Karls Kühne Gassenschau» auf der Bühne, u.a. auch bei den Produktionen «Silo 8» und «Fabrikk», die beide mit dem Prix Walo in der Sparte «Beste Bühnenproduktion» ausgezeichnet wurden.
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Profischauspieler
Profischauspieler
Reto Stalder (1986*) ist Schauspieler und lebt in Zürich. Der gebürtige Jegenstorfer spielte bereits in der Primarschule Theater und später im Jugendclub des Schlachthaus Theaters Bern. Nach seiner Lehre als Konstrukteur studierte er Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern HKB, wo er 2013 den Masterabschluss erwarb. Während und nach seiner Ausbildung konzipierte Stalder diverse Theaterprojekte in der freien Szene, bei denen er auch selbst auftrat. Mit einigen Produktionen gastierte er u.a. in Heidelberg und Bremen. In der Schweiz spielte er u.a. am Theater am Hechtplatz (z.B. «Willkommen», R: Andrea Zogg), am Bernhard Theater (z.B. «Die kleine Niederdorfoper», R: Erich Vock und am Theater am Käfigturm in Bern («Holzers Peepshow», R: Simon Burkhalter). Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch die Rolle des Fabio Testi in der Schweizer Krimiserie «Der Bestatter». Zudem war Reto Stalder in mehreren Kurz- und Kinofilmen zu sehen und wirkte als Sprecher in diversen Hörspielen mit.
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Schauspiel
Schauspiel
Das Laienensemble des Landschaftstheater Ballenberg setzt sich aus rund 45 Personen zusammen, die regelmässig bei unseren Theaterproduktionen mitwirken. Die theaterbegeisterten Menschen bilden den Kern unserer Inszenierungen und tragen mit ihrem differenzierten Spiel ganz erheblich zum ausgezeichneten Ruf des Landschaftstheater Ballenberg bei. Das Laienensemble vereint Spielerinnen und Spieler zwischen 8 und 80 Jahren, die sich jeweils mit Haut und Haar in den Theatersommer stürzen. Die Ensemblemitglieder stammen aus verschiedenen Kantonen (u.a. BE, OW, NW, AG, SO, ZG, ZH) und bereichern unsere Inszenierungen oftmals mit Anekdoten aus ihrem eigenen Leben. Ein grosser Teil unserer Laienspielerinnen und Laienspieler ist seit vielen Jahren mit dem Landschaftstheater Ballenberg verbunden und arbeitete entsprechend mit zahlreichen Regisseurinnen und Regisseuren zusammen. Zugleich dürfen wir bei jeder Produktion neue Spielerinnen und Spieler in unserem grossen Ensemble willkommen heissen.
Bühnenbild
Bühnenbild
Simone Baumberger (1974*) ist Bühnenbildnerin und lebt in Zürich. Nach einer Lehre zur Dekorationsgestalterin studierte sie Theaterdesign am Central St. Martins College of Art and Design in London. Seither hat sie für zahlreiche Theaterproduktionen Bühnenbilder und Räume entwickelt. So arbeitete Baumberger u.a. für das Theater St. Gallen, für das Lucerne Festival, die Maag Halle Zürich, das Theater Rigiblick, das Nationaltheater Mannheim und das Bernhard Theater Zürich. Dabei arbeitete sie beispielsweise mit Dominik Flaschka (u.a. «Sister Act»), Tino Honegger (u.a. «Der Löwe, der nicht schreiben konnte»), Gil Mehmert («Knocking on Heaven’s Door»), Dani Rohr (u.a. «ÖV» von Franz Hohler), Mitch Sebastian (u.a. «Billy Elliot – Das Musical») und Simon Burkhalter («Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch»). Simone Baumberger war in den vergangenen Jahren an zahlreichen Theater- und Musiktheaterproduktionen beteiligt, die mit renommierten nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.
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Kostümbild
Kostümbild
Manon Noëmie Criblez (1993*) ist Kostümbildnerin und lebt in Paris. Nach einer Schneiderinnenausbildung an der Textilfachschule in Zürich erwarb sie einen Bachelorabschluss am Institut Mode-Design der HGK Basel. Während und nach dem Studium absolvierte sie in Berlin und in der Schweiz diverse Praktika und Kurzaufträge im Design- und Kostümbereich, bevor sie 2017 für ein Masterstudium in Fashion Design am Institut Français de la Mode nach Paris zog. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie für renommierte französische Modehäuser, wo sie als Designerin an Spezialprojekten und Showkollektionen beteiligt ist. Ab 2022 ist sie zudem freischaffend als Kostümbildnerin tätig. Im Rahmen unterschiedlicher Projekte kehrt sie vermehrt in die Schweiz zurück und arbeitet regelmässig mit dem Regisseur Simon Burkhalter zusammen (u.a. «Nacht in Venedig», Operette Möriken, 2023; «Holzers Peepshow», Theater am Käfigturm, 2024; «Die Schwarze Spinne», Freilichtspiele Moosegg, 2025). Das Schaffen von Manon Noëmie Criblez umfasst Kostüme für Oper, Operette, Musical und Theater.
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Komposition
Komposition
Manuel Ledergerber (1997*) ist Theatermusiker und lebt in Zürich. Er studierte Komposition für Film, Theater und Medien im Bachelor sowie Musikpädagogik im Master an der Hochschule der Künste Zürich ZHdK. Seine erste Filmmusik komponierte und produzierte er im Rahmen seiner Maturarbeit, die mehrere Auszeichnungen erhielt. Seither komponiert und produziert Ledergerber Musik für Filme, Theaterstücke, Musicals, Games. Theatermusik realisierte er beispielsweise für das Theater Ni&Co (z.B. «Liebi macht erfinderisch», R: Nico Jacomet), das Theater im Märliwald (z.B. «Aschenputtel», R: Tanja Hoppler) und das Figurentheater St. Gallen («Hochdruck + Crash», R: Frauke Jacobi). Mit Simon Burkhalter arbeitete er u.a. bei den Produktionen «Der Kirschgarten» (Remise Bühni Jegenstorf), «Lola Blau» (Freilichtspiele Moosegg) und «Süsser die Glocken» (Stäffisburger Spil-Lüt). Nebst seiner Tätigkeit als Komponist, Arrangeur und Produzent ist Manuel Ledergerber an der Kantonsschule Enge in Zürich als Musiklehrer tätig.
Maskenbild
Maskenbild
Marina Keller (1990*) ist Maskenbildnerin und lebt in Möriken-Wildegg. Nach einer Lehre als Coiffeuse absolvierte eine Weiterbildung zur Maskenbildnerin. Seither ist sie bei zahlreichen Theater- und Musiktheaterproduktionen für das gewünschte optische Erscheinungsbild von auftretenden Bühnenschaffenden verantwortlich. So zeichnete sie sich u.a. bei den Schlossspielen Falkenstein, beim Freilichttheater Windisch, bei der IG Opera Zofingen, bei der Operettenbühne Bremgarten oder am Stadttheater Sursee für das Maskenbild verantwortlich. Mit Simon Burkhalter arbeitete sie u.a. bei den Produktionen «Mord im Orientexpress» (Stäffisburger Spil-Lüt), «Ungeheuerlich» (Seebühne Murg), «Der Graf von Luxemburg» (Operette Möriken-Wildegg), «Wiener Blut» (BernerSommerOperette) und «Michelis Brautschau» (Frelichtspiele Moosegg). Weiter ist Marina Keller regelmässig für TV-Produktionen tätig, wie zuletzt für die SRF-Serien «Maloney» und «Neumatt», oder für den Spielfilm «Landesverräter».
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Lichtdesign
Lichtdesign
Martin J. Brun (1960*) ist Lichttechniker und lebt in Luzern. Nach einer Ausbildung zum Landschafts-, Architektur- und Fachfotografen arbeitete er mehrere Jahre am Luzerner Theater, zunächst als Requisiteur, später in der Beleuchtungsabteilung. Im Anschluss war Brun für einige Zeit als Landschafts- und Architekturfotograf bei einem Verlag tätig, bevor er sich als Fotograf selbständig machte. Seit den 1990er-Jahren plant, gestaltet und realisiert er Lichtkonzepte für professionelle Theater-, Musiktheater- und Freilichtproduktionen in der gesamten Deutschschweiz. Dabei arbeitete er mit zahlreichen Autor:innen und Regisseur:innen, darunter u.a. Louis Naef, Livio Andreina, Jürg Schneckenburger und Bettina Dieterle. Zugleich entwickelt er regelmässig Lichtkonzepte für Ausstellungen und Museen (z.B. Historisches Museum Luzern, Museum für Kommunikation Bern, Landesmuseum Zürich). Seit dem Jahr 2000 begleitet Martin Brun das Landschaftstheater Ballenberg als Lichtgestalter und technischer Berater.
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Bernhard Hanel
Brigit Beetschen
Adrian Wenger
Astrid Holzer
Cornelia Abplanalp
Sophie Stierle
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Bernhard Hanel
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